Nach einer Erkrankung, einem Unfall oder einer Mitteilung der Polizei stellt sich oft die Frage, ob Sie weiterhin sicher Auto fahren können. Eine verkehrspsychologische Untersuchung gibt darauf eine objektive Antwort und schafft Klarheit für Sie, Ihre Angehörigen und Ihren Arzt.
Wer Auto fährt, achtet selbst darauf, dass er sicher unterwegs ist. So sieht es auch das Gesetz vor (§ 2 Fahrerlaubnis-Verordnung). Eine Überprüfung der Fahreignung ist deshalb ein Zeichen von Verantwortung, für sich selbst und für andere. Sie gibt Ihnen Gewissheit, wo sonst Unsicherheit bliebe.
Und falls sich zeigt, dass Einschränkungen bestehen, gibt es häufig Wege, mobil zu bleiben, zum Beispiel mit Auflagen wie einem begrenzten Fahrbereich.
Geprüft werden die Fähigkeiten, auf die es im Straßenverkehr ankommt. Die Maßstäbe dafür legen die Begutachtungsleitlinien zur Kraftfahreignung fest.
Zur Vorbereitung: Bitte kommen Sie ausgeruht, nehmen Sie Ihre Medikamente wie gewohnt ein und bringen Sie, falls vorhanden, Brille und Hörgerät mit.
Einzelne schwächere Werte bedeuten nicht automatisch, dass Sie nicht mehr fahren dürfen. Die Begutachtungsleitlinien sehen verschiedene Möglichkeiten vor, etwa den Ausgleich durch stabile Leistungen in anderen Bereichen, eine Wiederholungsuntersuchung, eine praktische Fahrverhaltensprobe oder eine Fahrerlaubnis mit Auflagen.
Nein. Die Bedienung ist einfach, jede Aufgabe wird vorher erklärt und geübt.
Ich unterliege der Schweigepflicht. Das Gutachten erhält, wer es in Auftrag gegeben hat, in der Regel Ihr überweisender Facharzt. Ohne Ihre Einwilligung gebe ich keine Ergebnisse an Dritte weiter.
Ja. Viele Betroffene, etwa mit Diabetes oder Parkinson, möchten ihre Fahreignung aus eigenem Antrieb überprüfen lassen, um sicher zu sein.
Ich berate Sie gern, ob und in welchem Umfang eine Untersuchung in Ihrer Situation sinnvoll ist.